In unserem neuen Format “Starting Five“ stellen wir jeweils einem Spieler fünf Fragen. Vier davon abseits des Basketballfeldes und die fünfte ist immer die gleiche Abschlussfrage. Weiter geht es mit unserer Nummer 11, Erol Ersek.
Das ist eine gute Frage, ich glaube, das kommt ganz auf das Umfeld drauf an. Wir haben zu Hause sehr oft irgendwelche Feiern. Wenn es in Wien ist, dann sind es meistens eher die Chilenen, die bei uns zu Hause sind und dann sind das richtige chilenische Feiern, also fast an die 100 Leute. Da wird ganz laut Musik gespielt, gutes Essen – dann fühle ich mich natürlich dem chilenischen am nächsten.
Wenn wir in die Türkei fliegen im Sommer, was wir natürlich öfter machen als Chile, dann dem türkischen, also es kommt ganz auf das Umfeld an. Generell würde ich mich wahrscheinlich am meisten als Wiener und Österreicher bezeichnen.
Ohh, schwere Frage. Boah, das Interesse für Mode kommt glaube ich einfach… hmm woher kommt denn das? Ich finde, das ist einfach eine schöne Art, sich selbst auszudrücken. Ich bin da irgendwie bisschen reingefallen über Freunde von mir, die da schon drin waren und dann habe ich das auch mehr verfolgt. Dann hat es mir einfach immer mehr gefallen und jetzt trage ich einfach genau das, was ich will. Am Anfang ist man natürlich bisschen scheu und traut sich vielleicht nicht, ein paar Sachen zu tragen, aber mittlerweile ist das glaube ich ganz weg.
Boah, Trend, den ich zurückbringen würde… Es ist eh schon bisschen zurück, aber ich mag diese Disco-Zeit mit den ausgefallenen Farben, die Hemden usw., das finde ich cool.
Generell ist das eine riesige Rolle. Ich liebe meine Familie, wir sind extrem eng, haben auch immer Kontakt. Mein Neffe ist das erste Kind in beiden Familien, also er ist sowieso schon ein sehr verwöhntes Kind. Ich habe bisschen das Glück auch, dass ich diese coole-Onkel-Rolle einnehmen kann und da darf er auch in dem Sinne ein bisschen verehrt werden und da wird ein wenig entschuldigt, dass ich nicht so oft da bin.
Ganz weit oben ist natürlich meine Freundin, Maggie. Dicht gefolgt von meiner Schwester wahrscheinlich und dann auch generell meine Eltern, mein Bruder, die enge Familie. Wirklich oft sehe ich sie nicht. Ich habe zum Glück auch zwei Mal im Jahr die FIBA-Windows, wo ich nach Hause komme, da schaffe ich es wenigstens, meine enge Familie zu Hause in Wien zu sehen. Wenn ich Glück habe und mal vier Tage frei bekomme, dann kann ich auch mal nach Berlin fahren und meine Freundin besuchen. Ansonsten schafft sie es zum Glück auch immer mal zu mir, wofür ich sehr dankbar bin, und dann sehen wir uns hier.
Boahhh, das ist schwer! Eine Starting Five mit der ich am liebsten gespielt habe oder die besten Spieler?
Redaktion: Das kannst du entscheiden, wie du möchtest.
Ok, ok, das ändert alles nochmal ein bisschen (schmunzelt).
Ich habe es sehr genossen, mit Gianni Otto zu spielen. Einerseits war er mein Roommate, wir haben zusammengewohnt. Andererseits als Pass First Point Guard habe ich sehr von ihm profitiert.
Auf der Zwei nehme ich meinen ewigen Teammate Timo Lanmüller, weil wir sowohl in Tübingen zusammengewohnt haben und auch im Nationalteam immer zusammen in einem Zimmer sind.

Auf der Drei nehme ich Dibba – ich nehme irgendwie nur meine Mitbewohner merke ich gerade (lacht). Da muss ich nicht viel sagen, jeder hier weiß, wer Dibba ist.
Auf der Vier nehme ich Paul, einfach weil ich Paul schon damals aus München kenne und er war immer schon extrem lustig und hat mich gut aufgenommen. Da habe ich mich umso mehr gefreut dann hier mit ihm zu spielen.
Auf der Fünf nehme ich Jozo Rados, meinen Nationalteamkollege.
Die finale Starting Five von Erol:
Eva Birkelbach
MLP Academics Heidelberg
Medien und Kommunikation