In unserem Format “Starting Five“ stellen wir jeweils einem Spieler fünf Fragen. Vier davon abseits des Basketballfeldes und die fünfte ist immer die gleiche Abschlussfrage. Weiter geht es mit DJ Horne.
Ich würde sagen, es war einfach das richtige Timing. Vor allem angesichts der sportlichen Ereignisse waren in dieser Zeit viele Augen auf uns gerichtet. Als ich das in einem Interview nach einem Spiel sagte, hat sich das irgendwie wie ein Lauffeuer verbreitet – alle haben es gesagt, und wir haben uns alle dahinter gestellt. Es fühlte sich einfach so an, als wäre es mit dem Timing und allem anderen die perfekte Gelegenheit, das irgendwie zu nutzen. Ich hatte schon darüber nachgedacht, ein Buch zu schreiben und es war irgendwie so, als hätte sich die Storyline für mich so ergeben, also habe ich die Gelegenheit einfach genutzt.

(schmunzelt) Ehrlich gesagt steckt da gar keine große Geschichte dahinter. Es gab eine Zeit, als ich am College gespielt habe. Shout Out an meine Freundin Hannah in den Staaten – sie trägt eine „Hypebeast“ Style, was ihre Kleidung angeht. Es gab eine Phase, in der ich mich total für Mode interessiert habe und das war einfach etwas, das ich von ihr übernommen habe und das mir gefallen hat. Es war ein bisschen anders als bei allen anderen, also dachte ich mir: „Ich besorge mir eine pinke ‘spider tote-bag‘.“
Das ist einfach meine Religion. Ich bin als Zeuge Jehovas aufgewachsen, daher ist das einfach etwas, das ich von Geburt an immer erlebt habe und so habe ich nie wirklich erfahren, wie Weihnachten, Halloween oder Geburtstagsfeiern so sind. Für mich war es also ehrlich gesagt kein Unterschied, weil ich nie wusste, wie es ist, aber natürlich sieht man, dass die Freunde solche Veranstaltungen haben. Für mich war es einfach ein Tag im Jahr, an dem ich nichts mit meinen Freunden unternehmen konnte oder an dem es vielleicht ein bisschen anders war. Für mich geht es aber mehr um jeden Tag als nur um einen einzigen Tag.
Redaktion: Bist du dann zu den Geburtstagsfeiern deiner Freunde gegangen?
DJ: Nein, das durfte ich auch nicht. Bei allem, was mit Geburtstagen oder Feiertagen zu tun hatte, war ich wahrscheinlich zu Hause.
Hmmm… Mein Favorit bisher sind wahrscheinlich die Braids, die ich gerade ausprobiere. Das ist mit Abstand mein Favorit. Am wenigsten mag ich wohl den „Mike-‘Fro“ (sieht Mike an). Als ich mir den Afro wachsen ließ und wie Michael aussah. Ich glaube, das ist wahrscheinlich die schlimmste Frisur.
Mike: Was?? Ich habe nicht gesagt, dass wir uns ähnlich sehen – das waren andere!
DJ: Genau, deshalb mag ich diesen Schnitt nicht (lacht)
Kann ich mich selbst mit aufnehmen oder müssen es nur andere sein?
Redaktion: Ich würde eine Starting Five ohne dich zusammenstellen.
Ok (überlegt) Das ist eine gute Frage! Auf der Eins würde ich meinen Kumpel Michael O’Connell aufstellen, denn wenn das Spiel schon fast gelaufen zu sein scheint, kann er dich noch retten.
Als Zweier, also als Shooting Guard, würde ich wahrscheinlich meinen Kumpel Zach Copeland nehmen. Er hat im Jahr vor meiner Ankunft hier in Heidelberg schon in der BBL gespielt, also kennen ihn vielleicht einige Leute.
Mein Mann auf der Drei wäre… (überlegt) Sorry, dass ich so lange brauche, ich gebe mir wirklich Mühe damit (lacht). Ich gehe mit Mohamed Diarra, ich habe in meinem letzten Jahr an der [NC] State mit ihm gespielt.
Als Vierer würde ich… Obwohl…Lass mich mal zurückspulen! Als Dreier nehmen wir Michael Weathers, wir brauchen etwas Athletik in Transition!
Als Vierer nehme ich Mohamed Diarra, den Power Forward von NC State.
Und auf der Fünf nehmen wir DJ Burns, der die Zone verteidigt.
Das ist eine solide Starting Five!
Die finale Starting Five von DJ:
Eva Birkelbach
MLP Academics Heidelberg
Medien und Kommunikation