Die MLP Academics Heidelberg verlieren nach drei Siegen in Serie zu Hause gegen den amtierenden deutschen Meister FC Bayern Basketball mit 63:106 (Q1 17:31 / Q2 16:23 / Q3 18:27 / Q4 12:25). Topscorer der Heidelberger wird Mateo Seric, der mit 21 Punkten seine Saisonbestleistung einstellt. Am kommenden Freitag, den 13. Februar, geht es für die Academics auswärts zu den Fitness First Würzburg Baskets, Tip-Off ist um 20 Uhr. Alle Spiele der MLP Academics Heidelberg live und auf Abruf bei Dyn.

Keine guten Nachrichten vor Spielbeginn. Neben Samuell Williamson (Knie) fehlen in dieser Partie auch Paul Zipser (krank) und Michael Weathers (Oberschenkelprobleme). Die Academics haben zu Beginn an beiden Enden des Feldes ihre Schwierigkeiten. Die Würfe fallen nicht und defensiv lassen die Heidelberger zu viele einfache Münchner Punkte zu. In den ersten zehn Minuten erzielen die Bayern 14 von insgesamt 31 Punkten in der Zone und können immer wieder leicht unter dem Korb abschließen. Auf der Gegenseite gelingt es den Jungs vom Neckar in einem Ballbesitz auch nach drei Offensivrebounds nicht, den Ball im Korb unterzubringen. Im zweiten Viertel schaffen es die Heidelberger dann besser, die Zone zu kontrollieren, insgesamt blitzt das Können des Münchner Star-Ensembles gegen die kurze Rotation der Academics immer wieder auf und spiegelt sich im Spielverlauf wider.
Doch trotz eines hohen Halbzeitrückstandes geben sich die Heidelberger nicht auf, können im dritten Viertel kurzzeitig das Momentum auf die eigene Seite holen und mit einem 9:0-Lauf in diesen Abschnitt starten und den Rückstand auf zwölf Punkte verkürzen. Ein folgender 8:0-Run der Gäste sorgt jedoch innerhalb kürzester Zeit wieder für deutlichere Verhältnisse.
Die Bayern treffen 42% ihrer Dreier, können 86% ihrer insgesamt 28 Freiwürfe verwandeln, gewinnen das Rebound-Duell und zwingen die Heidelberger zu 17 Ballverlusten. Am Ende ist es eine deutliche Niederlage, die es abzuhaken gilt, um den Blick nach vorne auf das kommende Duell gegen Würzburg zu richten.
„Man muss sich darüber im Klaren sein, dass es den FC Bayern München gibt und dann gibt es noch den wütenden FC Bayern München nach der Niederlage gegen Ulm. Heute haben wir definitiv Letzteres gesehen, sie sind sehr aggressiv aufgetreten, haben den Rhythmus unserer Offensive komplett zerstört und bis auf kleine Ausnahmen hier und da konnten wir 40 Minuten lang keinen Rhythmus finden. Das hat sich auch auf unsere Verteidigung ausgewirkt. Am Ende müssen wir etwas daraus mitnehmen und uns nun auf das nächste Spiel konzentrieren.“ – Danny Jansson, Headcoach der MLP Academics
„Die Bayern sind von Anfang an ins Laufen gekommen, wir konnten ihnen diesen Flow überhaupt nicht wegnehmen. Wir sind mit ihrer Aggressivität nicht zurechtgekommen, sie waren viel aggressiver als wir. Wir konnten in der Offensive überhaupt nicht reinkommen in unsere Spielsysteme und dann sind die Bayern ins Laufen gekommen. Und wenn die diesen Flow spüren, dann fallen die Bälle halt rein, du bekommst einen toughen Wurf nach dem anderen ins Gesicht und dann ist es natürlich schwer.“ – Mateo Seric
Eva Birkelbach
MLP Academics Heidelberg
Medien und Kommunikation