7. November 2026

MLP Academics ringen GIESSEN 46ers nieder

Die MLP Academics Heidelberg erkämpfen sich einen intensiven und am Ende verdienten 76:65-Heimsieg (Q1 21:11 / Q2 18:17 / Q3 19:23 / Q4 18:14) gegen die GIESSEN 46ers und überzeugen dabei vor allem als Team. Topscorer der Heidelberger wird Chuck Harris mit 17 Punkten, dazu sechs Rebounds, zwei Assists und ein Steal. In der kommenden Woche erwartet die Jungs vom Neckar erneut eine Doppel-Woche. Auftakt macht das Auswärtsspiel in Bayreuth am Freitagabend, den 13. November, um 19 Uhr, gefolgt vom nächsten Heimspiel am Sonntag, den 15. November, um 15 Uhr gegen die HAKRO Merlins Crailsheim. Tickets für dieses sowie alle weiteren Heimspiele gibt es online sowie in der Geschäftsstelle in der Bahnhofstraße 34/1. Alle Spiele sowie alle Highlights der MLP Academics gibt es bei Sporteurope.TV.

Schnell berappelt

Die Anfangsphase gehört klar den Gästen aus Hessen, die mit einem 7:0-Lauf in die Partie starten. Die Jungs vom Neckar lassen sich jedoch nicht beirren, starten ihrerseits einen 11:0-Lauf und erlauben vier Minuten lang keinen einzigen Gießener Zähler. Die Heidelberger lassen die Gäste auch nach dem Korbleger durch Viktor Kovacevic nicht zurück ins Spiel finden, sind defensiv hellwach und offensiv vor allem in Form von Chuck Harris immer wieder zur Stelle. Nach den ersten zehn Minuten haben die Academics aus einem 0:7-Rückstand eine 21:11-Führung gemacht.

Auch nach der Viertelpause starten die Gäste aus Gießen zunächst besser, doch die Heidelberger schlagen erneut zurück. Die Jungs von Headcoach Carlo Finetti finden immer wieder den Durchstecker in der Zone für einfache Punkte und können Mitte des zweiten Viertels mehrfach mit einem And One das Momentum auf ihre Seite holen. Die Academics sind in dieser Phase schneller, wacher und fokussierter, erlauben sich in der ersten Halbzeit lediglich drei Ballverluste und nutzen ihre Chancen gegen die 46ers sehr effektiv. Vor allem in der Zone punkten die Heidelberger immer wieder, 22 ihrer 39 Punkte zur Halbzeit erzielen sie in unmittelbarer Korbnähe, bei Gießen sind es zehn von 28 Zählern.

Spiel auf Augenhöhe

Auch nach der Pause behalten die Academics die Oberhand, spielen sehr kontrolliert, finden den freien Mitspieler und überzeugen mit schönem Teamplay. Dennoch lassen sich die 46ers nicht vollends abschütteln, bleiben bei ungefähr zehn Punkten Rückstand konstant in Schlagdistanz. Doch ebenso hartnäckig wie die Gießener, die sich nicht abschütteln lassen, bleiben auch die Academics. Nahezu jede Annäherung der Gäste wird mit einem Heidelberger Dreier gekontert, sodass die Führung auch nach dem dritten Viertel weiterhin in heimischer Hand bleibt.

Es geht auch im Schlussviertel hin und her, die Academics treffen immer wieder eiskalte und wichtige Würfe, doch auch die Gäste wollen diese Partie selbstredend nicht aufgeben und bleiben weiterhin auf den Fersen. Doch die Academics sind an diesem Abend den entscheidenden Schritt schneller, entschlossener und lassen sich auch in den Schlussminuten die Kontrolle über diese Partie nicht nehmen. Schlussendlich ist es ein verdienter und hart erkämpfter 76:65-Heimsieg, der eine starke Willensleistung der Heidelberger belohnt.

Stimmen zum Spiel

„Herzlichen Glückwunsch an unsere Spieler. Ich finde, die defensive Leistung war über drei Viertel hinweg sehr gut. Wir sind richtig an das Spiel herangegangen. Wir wussten, dass Gießen in den letzten Spielen durchschnittlich rund 84 Punkte erzielt hat. Sie hatten offensiv einen sehr guten Lauf. Tolle Spieler, gute Fähigkeiten und natürlich mit Robin Benzing eine der Legenden dieser Liga. Defensiv haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Wir haben das Spiel richtig zu Ende gebracht, was für uns in Sachen Konstanz einen großen Schritt nach vorne bedeutet. Offensiv gibt es meiner Meinung nach noch viel Raum für Verbesserungen, aber ich bin superglücklich, dass wir aus allen unseren Spielern etwas herausholen konnten. Wir blicken nach vorne, vor uns liegt ein schwieriger Spielplan vor dem FIBA-Fenster. Wir genießen den Sieg und konzentrieren uns dann auf das nächste Spiel.“ – Carlo Finetti, Headcoach der MLP Academics

„Anfangs lief es bei uns noch etwas holprig. Es war die ganze Zeit über ein harter Kampf, aber wir haben durchgehalten. Dann haben wir in der Verteidigung unseren Rhythmus gefunden, was uns in Schwung gebracht hat. Wir müssen weiterhin so verteidigen – der Gegner hat nie aufgegeben. Bei uns lief es im Angriff dann richtig rund. Sobald das erst einmal in Gang kommt, ist es für den Gegner ziemlich schwer, uns zu verteidigen.“ – Kevin McClain

Eva Birkelbach
MLP Academics Heidelberg
Medien und Kommunikation

Zuschauer:innen: 2931
MLP Academics Heidelberg – Basketball mit Zukunft