5. November 2026

MLP Academics wollen sich gegen Gießen offensiv steigern

Die MLP Academics Heidelberg empfangen am Samstag, den 7. November, um 19:30 Uhr die GIESSEN 46ers im SNP dome. Dabei kommt es erstmals in einem offiziellen Pflichtspiel zum Wiedersehen mit Ex-Heidelberg-Coach Frenki Ignjatovic, der seit 2022 Headcoach der Hessen ist. Tickets für diese Partie gibt es online, an der Abendkasse oder in der Geschäftsstelle in der Bahnhofstraße 34/1. Alle Spiele sowie alle Highlights der MLP Academics gibt es bei Sporteurope.TV.

Namenhafte Neuzugänge und Konstanz

Nach dem 1:3-Halbfinal-Aus gegen den späteren Vizemeister aus Kirchheim haben die GIESSEN 46ers im Sommer einige namenhafte Neuzugänge verpflichten können. Mit Zachery Cooks (Telekom Baskets Bonn) und Chris Carter (Science City Jena) wurden zwei Spieler aus der easyCredit BBL geholt. Viktor Kovacevic konnte gehalten werden und überzeugt seit dem Saisonstart als Leader und Topscorer. Nach der Knieverletzung und der unabsehbaren Ausfallzeit von Chris Carter haben die 46ers mit Point Guard Tyler Peterson nochmal nachverpflichtet. Die Hessen setzen jedoch auch auf Konstanz: Robin Benzing spielt seine vierte Saison bei den 46ers, Luis König Figge bereits seine fünfte Spielzeit.

Playoff-Platz

Mit vier Siegen (91:87 gegen die Artland Dragons, 94:78 gegen die VfL SparkassenStars Bochum, 83:68 bei den EPG Baskets Koblenz und 93:82 gegen die Tigers Tübingen) und drei Niederlagen (61:73 bei der SBB Börde Baskets, 76:83 bei den HAKRO Merlins Crailsheim und 76:78 gegen die RheinStars Köln) steht Gießen zurzeit auf dem sechsten Playoff-Platz in der Tabelle.

Der Serbe Viktor Kovacevic ist mit 15 Punkten Topscorer und mit 6,6 Rebounds bester Rebounder seines Teams. Robin Benzing (13,9), Zachery Cooks (12,0) und Tyler Peterson (11,5) punkten ebenfalls zweistellig.

Die Hessen leisten sich mit 10,6 Ballverlusten die wenigsten Turnover in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Außerdem schaffen sie es häufig, ohne Foul zu verteidigen. Kein Team foult seltener (17) als das Team um Kapitän Robin Benzing.

„Offensiv einen Schritt nach vorne machen“

Für Assistant Coach Johannes Hübner geht es aus Heidelberger Sicht vor allem darum, an die gute Defensive gegen Kirchheim anzuknüpfen und offensiv eine bessere Leistung zu zeigen: „Gießen ist ein traditionsreicher Standort mit hohen Ansprüchen und einer Mannschaft, die mit Erfahrung und Klasse gespickt ist. Mit Robin Benzing kommt einer der zehn Rekordnationalspieler Deutschlands in den SNP dome. Ihn müssen wir versuchen zu kontrollieren. Durch die Nachverpflichtung von Peterson hat Gießen auf den bisherigen Ausfall von Carter reagiert und wieder viel Struktur in sein Spiel gebracht. Wir wollen vor allem die Defensive aus dem Kirchheim-Spiel reproduzieren und offensiv einen Schritt nach vorne machen.“

Eva Birkelbach
MLP Academics Heidelberg
Medien und Kommunikation