11. Januar 2026

MLP Academics ohne Chance in Berlin

Die MLP Academics Heidelberg verlieren trotz guter Anfangsphase mit 62:87 (Q1 16:18 / Q2 10:27 / Q3 24:17 / Q4 12:25) bei Alba Berlin. Topscorer der Jungs vom Neckar wird Ryan Mikesell mit 15 Punkten und sechs Rebounds. Am Freitag, den 16. Januar geht es für die Heidelberger weiter mit dem Heimspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg um 20 Uhr im SNP dome. Tickets gibt es online und in der Bahnhofstraße 34/1. Alle Spiele der MLP Academics Heidelberg live und auf Abruf bei Dyn.

Hellwach zu Beginn

Mit dem gleichen Kader wie zuletzt gegen Nymburk bestreiten die Heidelberger diese Partie in Berlin. Das heißt Noah Koch (Sprunggelenk), Sam Williamson (Knie) und Michael Weathers (Oberschenkel) fehlen weiterhin.

Die Academics erwischen in den Anfangsminuten den besseren Start. Defensiv nimmt man den Berlinern einiges weg, erst nach drei Minuten erzielen die Albatrosse ihren ersten Punkt von der Freiwurflinie, die Heidelberger stehen da schon bei sieben Zählern. Nach fünf gespielten Minuten folgt der erste Punkt aus dem Spiel für die Hausherren. Weil die Academics dann drei Minuten ohne eigenen Zähler überbrücken müssen, kommen die Berliner weiter heran und können mit vier Minuten auf der Uhr die Führung zurückerobern.

Offensiv abgekühlt

Während die Quoten bei Alba nach oben gehen, gehen die Quoten der Academics nach unten. Zur Halbzeit treffen die Jungs vom Neckar nur 23% von der Dreierlinie. Auch beim Rebound haben die Heidelberger das Nachsehen. Vor allem Norris Agbakoko bereitet hier immer wieder Probleme, schnappt sich viele Bälle und wird offensiv immer wieder gut gefunden.

Spiel der Läufe

Der Start in die zweite Halbzeit misslingt aus Sicht der Academics völlig, nach einem 0:8-Lauf erlöst Eric Reed seine Teamkollegen mit zwei Punkten. Es entwickelt sich ein offener Schlagabtausch, beide Teams können kleinere Läufe starten, die Heidelberger, um den Rückstand zu verkürzen, die Berliner, um die Academics nicht zu nah herankommen zu lassen. Vor dem Schlussviertel sind die Jungs vom Neckar auf zwölf Punkte dran, erneut misslingt dann jedoch der Start in den Abschnitt und ein 6:0-Lauf von Berlin sorgt dann wieder für ein 18-Punkte-Defizit, was es aus Sicht der Heidelberger zu bewältigen gilt. Schlussendlich schaffen es die Heidelberger nicht, den Rückstand aufzuholen und laufen seit dem ersten Viertel den Berlinern hinterher. Auch wenn die Academics immer wieder gute Phasen haben, reichen diese nicht, um gegen ein Team wie Alba Berlin zu bestehen. Am Ende steht nach 40 Minuten eine 62:87-Niederlage zu Buche.

Stimmen zum Spiel

„Wir sind direkt nach unserem BCL-Spiel in Tschechien nach Berlin gereist – keine leichte Aufgabe, so kurz hintereinander gegen zwei sehr physische Teams wie Nymburk und ALBA zu spielen. Wir hatten heute einige gute Momente, sind effektiv ins Spiel gestartet und konnten teilweise sowohl offensiv als auch defensiv mithalten. Aber unsere Tiefphasen sind einfach zu gravierend: Mit zwei starken Phasen konnte ALBA die Partie für sich entscheiden.“ – Danny Jansson, Headcoach der MLP Academics

„Alba ist ein starkes Team, wir hatten viele mentale Einbrüche im Spiel. Wir spielen gut, dann haben wir drei, vier Minuten, wo unsere Offensive nicht funktioniert. Ein Team wie Alba nutzt diese Phasen dann aus.“ – Osun Osunniyi

Eva Birkelbach
MLP Academics Heidelberg
Medien und Kommunikation

Zuschauer:innen: 8237
MLP Academics Heidelberg – Basketball mit Zukunft