Nach der Niederlage in Spiel 1 der Play-In-Serie gegen ERA Nymburk reisen die MLP Academics Heidelberg weniger als 24 Stunden später nach Prag, wo sie am Donnerstag, den 8. Januar, um 18:30 Uhr mit dem Rücken zur Wand ein entscheidendes Spiel 3 um den Einzug in die Round of 16 der Basketball Champions League erzwingen wollen. Alle Spiele der MLP Academics Heidelberg live und auf Abruf bei Dyn.

Das erste Aufeinandertreffen war vor allem emotional geprägt von der Rückkehr von Publikumsliebling Ryan Mikesell. Der Kapitän der vergangenen Saison legte bei seinem Comeback in 37 Minuten Spielzeit 15 Punkte, zwei Rebounds, einen Steal und einen Block auf und war vor allem als Führungsspieler auf dem Feld präsent und redete immer wieder mit seinen Mitspielern. DJ Horne (16) und Marcel Keßen (13) scorten ebenfalls zweistellig. Letzterer war vor allem von der Dreierlinie mit drei Treffern bei vier Versuchen gut aufgelegt. Paul Zipser füllte mit vier Punkten, sechs Rebounds, zwei Assists, einem Steal und zwei Blocks in 27 Minuten Spielzeit den Statistikzettel in jedem Bereich aus.
Bei Nymburk überzeugte erneut Sir‘ Jabari Rice mit 17 Punkten als Topscorer, Vojtech Hruban steuerte 13 Zähler hinzu. Vor allem beim Rebounding machte sich die kurze Heidelberger Rotation bemerkbar. Die Tschechen dominierten das Duell unter den Brettern mit 56:31. Nymburk kommt mit diesem Sieg auf mittlerweile fünf Erfolge in deutschen Hallen, in keinem anderen Land haben die Tschechen so oft gewonnen. Die Jungs vom Neckar stehen nun vor der Aufgabe, die Serie auszugleichen und kommende Woche in einem entscheidenden Spiel 3 Sieg Nummer sechs auf deutschem Boden zu verhindern.
Sollten die Academics Spiel 2 der Serie gewinnen, geht es am Dienstag, den 13. Januar, um 18:30 Uhr im SNP dome in Heidelberg in einem entscheidenden Spiel 3 um den Einzug in die Round of 16, die erneut in einer Gruppenphase ausgespielt wird. Sollten die Academics Spiel 2 verlieren, scheiden sie aus der Basketball Champions League aus.
Für Headcoach Danny Jansson kommt es vor allem darauf an, die kurze Pause bestmöglich zu nutzen und die kurze Rotation zu entlasten: „Das erste Spiel war eine sehr physische Partie. Es kam darauf an, den Ball für uns zu sichern, Rebounds zu holen und im Eins-gegen-Eins zu bestehen. In den 48 Stunden Pause versuchen wir, uns zu erholen und unsere Rotation etwas zu vertiefen, damit wir hoffentlich wieder konkurrenzfähig sind und einen Sieg einfahren können.“
Eva Birkelbach
MLP Academics Heidelberg
Medien und Kommunikation