21. April 2026

Starting Five: 5 Fragen mit Michael Weathers

In unserem Format “Starting Five“ stellen wir jeweils einem Spieler fünf Fragen. Vier davon abseits des Basketballfeldes und die fünfte ist immer die gleiche Abschlussfrage. Weiter geht es mit Michael Weathers.

Wie wir alle wissen, bist du eine sehr positive Person mit jeder Menge Energie. Was ist die Geschichte hinter deiner typischen Geste mit herausgestreckter Zunge und was macht dich glücklich?

(breites Grinsen) Also diese typische Geste mit herausgestreckter Zunge – die kommt, glaube ich einfach daher, dass ich mir viele Horrorfilme anschaue. „American Psycho“ ist mein Lieblingsfilm, Christian Bale hat das oft gemacht.

Und was macht mich glücklich? Ich glaube, einfach jeden Tag aufzuwachen, die Menschen zu sehen, die ich mag und liebe, mit ihnen zu reden…und zu atmen.

In einem Interview mit der BBL hast du erzählt, dass du deinen Finger auf schreckliche Art und Weise gebrochen hast und dass wir lachen würden, wenn wir die Geschichte hören, aber dass das eine Geschichte für später ist. Ich finde, jetzt ist später, also erzähl uns doch bitte diese Geschichte.

Oh mein Gott (lacht) Ok, ok! Also, das war in meinem dritten Jahr am College. Ich trainiere mit einem Freund und verwerfe beim Spielen jede Menge Würfe. Und ich werde einfach so wütend, dass ich zum Tisch renne, auf den Tisch schlage und gegen die Stühle trete und so. Als ich den nächsten Wurf verpasse, renne ich zum Tisch und schnappe mir diesen Racketball-Schläger. Ich nahm den Schläger und warf ihn, aber als ich ihn warf, war da eine Schnur am Ende, die sich um meinen Finger wickelte … und boom! Er bricht. Ich dachte nicht, dass er bricht, ich wusste nicht, dass er kaputt war. Ich laufe herum und mache so (schließt die Faust) und denke: „Ich kann meine Hand nicht schließen, was ist mit meiner Hand los?“ Ich laufe einfach mit einem dicken Finger herum, und dann hing er ein bisschen nach vorne, und ich dachte: ‚Ohh, okay, das könnte etwas Ernstes sein.‘ Also ging ich am nächsten Tag hin, machte ein MRT und es stellte sich heraus, dass er gebrochen war. Ein bisschen verrückt, ich hätte nicht gedacht, dass das passieren würde.

Du hörst immer Musik und bist hauptverantwortlich für ein kleines „Pregame-Konzert“, bevor ihr in die Halle einlauft. Welche Rolle spielt Musik in deinem Leben und was ist gerade dein Lieblingssong?

Musik ist für mich wie Therapie. Wann immer ich die Gelegenheit habe, Musik zu machen, höre ich Musik. Ich komme immer mit Musik hierher [in die Halle]. Das hilft mir, den Kopf freizubekommen und all so etwas.

Mein Lieblingssong, da muss ich sagen … Damn … das ist aber schwer! Man könnte Rap nehmen, aber ich bin ein großer R’n’B-Fan. Wenn ich also R’n’B nehme, dann Bryson Tiller. Und es ist dieser Song, den niemand kennt, er heißt „Honey“. Wenn ihr ihn hören wollt, schaut mal auf SoundCloud oder YouTube nach.

Du hast deinen Vater schon mit fünf Jahren verloren, deine Mutter ist vor vier Jahren verstorben. Würdest du sagen, dass diese beiden Verluste dich als Person verändert haben und wenn ja, in welcher Art und Weise?

Ich würde sagen, ja. Das Schwierige ist es, dass man sein Leben von einem Moment auf den anderen auf eigene Faust meistern muss. Aber es verändert einen tatsächlich darin, die Welt so zu verstehen, wie sie ist. Man trifft gute Menschen, man trifft schlechte Menschen, aber man hält an den Menschen fest, die aus einem besonderen Grund in dein Leben treten. Es verändert einen sowohl im Guten als auch im Schlechten. Ich sage aber immer, dass es einen zum Guten verändert, weil man einfach die positiven Seiten daran sehen muss. Der Tod ist immer unvermeidlich, man kann den Tod niemals besiegen. Man muss einfach die Momente schätzen, solange man hier auf dieser Erde ist.

Stell bitte eine Starting Five aus ehemaligen oder aktuellen Mitspielern von dir zusammen.

Ich fange mal mit der Vier an, also meinem Bruder. Die Fünf geht an meinen Freund aus North Carolina, Logan McClane . Er war mein Teamkollege in meinem Jahr als Freshman.

Bei der Drei müsste ich sagen … mal sehen … damn, das ist echt schwer!! Nein, nehmen wir die Zwei, da nehmen wir DJ. Bei der Drei sage ich Ryan.

Redaktion: Warte, ich glaube, eine Position fehlt noch…

Ein Point Guard, richtig? Hmm… da sage ich… Soulja Boy als Nummer eins!

Redaktion: Der Sänger? Klar, warum nicht! Kennst du ihn persönlich?

Nein (lacht)

Redaktion: Naja, dann dehnen wir die Regeln etwas für dich

Die finale Starting Five von Mike:

  1. Soulja Boy
  2. DJ Horne
  3. Ryan Mikesell
  4. Marcus Weathers
  5. Logan McClane

Eva Birkelbach
MLP Academics Heidelberg
Medien und Kommunikation