6. Januar 2026

MLP Academics verlieren erstes Play-In-Spiel gegen Nymburk

Die MLP Academics Heidelberg verlieren eine physische Partie gegen ERA Nymburk mit 63:72 (Q1 12:17 / Q2 17:20 / Q3 14:16 / Q4 20:19) und gehen mit 0:1 in der Best-Of-Three-Serie in Rückstand. Topscorer der Academics wird DJ Horne mit 16 Punkten. Bereits in zwei Tagen geht es mit dem zweiten Play-In-Spiel auswärts bei ERA Nymburk weiter. Tip-Off am Donnerstag, den 8. Januar, ist um 18:30 Uhr. Alle Spiele der MLP Academics Heidelberg live und auf Abruf bei Dyn.

Kurze Rotation

Die MLP Academics müssen weiterhin mit einer kurzen Rotation arbeiten. Mateo Seric und Eric Reed Jr. fallen beide krankheitsbedingt aus, Sam Williamson (Knie), Noah Koch (Sprunggelenk) und Michael Weathers (Oberschenkel) fallen verletzt aus, Dusan Neskovic ist dafür nach überstandenen Knieproblemen wieder zurück auf dem Feld.

Low Scoring Halbzeit

Die positiven Nachrichten zum Start in dieses Spiel zuerst: Die Heidelberger verteidigen aufmerksam, provozieren in den ersten fast fünf Minuten vier gegnerische Turnover, blocken einen Wurf sehenswert und lassen in dieser Phase lediglich acht Punkte zu. Die negativen Nachrichten: Offensiv kommen die Academics so gar nicht in diese Partie, können keinen Abschluss verwerten, geben ebenfalls vier Mal den Ball aus den Händen und gehen mit 0:8 in die erste Auszeit der Partie. Marcel Keßen ist es dann, der nach der Pause per Dreier aus der Ecke den Bann endlich bricht und gleich im nächsten Angriff erneut nachlegt.

Die Heidelberger kämpfen sich in diese Partie herein, verkürzen den Rückstand immer mehr und bleiben an den Tschechen dran. Vor allem im Zweipunkt-Bereich fällt bei den Jungs vom Neckar jedoch zu wenig, immer wieder bleiben gute Chancen ungenutzt. Von 19 Versuchen können die Academics nur fünf unterbringen, bei Nymburk sind es bei 17 Versuchen zumindest neun Treffer. So wundert es nicht, dass sich hier zu Beginn dieser Partie ein low socring game entwickelt. Zur Pause liegen die Heidelberger mit 29:37 zurück. Nach bereits vier Ballverlusten in den ersten fünf Minuten schaffen es die Gastgeber bis zur Halbzeit, nur noch einen weiteren Turnover zu produzieren und passen deutlich auf den Ball auf.

Ein Lauf folgt dem nächsten

Die Academics kommen deutlich besser aus der Halbzeitpause, starten einen 9:0-Lauf in den ersten drei Minuten und übernehmen mit einem DJ-Horne-Dreier zum ersten Mal in dieser Partie die Führung. Es bleibt eng in diesem Abschnitt, die Führung wechselt hin und her, insgesamt fünf Mal in dieser Phase. In den letzten drei Minuten des dritten Viertels geben die Heidelberger einen 0:11-Lauf ab und gehen somit mit einem Zehn-Punkte-Rückstand in das Schlussviertel.

Die Jungs vom Neckar bleiben weiter dran, treffen teilweise nervenstarke und wichtige Würfe und lassen sich nicht vollends abschütteln. Es gelingt jedoch auch nicht, den Rückstand auf ein, zwei Ballbesitze zu verkürzen. Nymburk bleibt auf Abstand, ist immer neun, zehn, elf Punkte vorne und fährt letztendlich den 72:63-Sieg im ersten Play-In-Spiel ein. Für die Heidelberger geht es nun darum, am Donnerstag, den 8. Januar, im zweiten Play-In-Spiel die Best-Of-Three-Serie zurück nach Heidelberg zu holen.

Stimmen zum Spiel

„Jeder weiß, dass wir mit unseren Verletzungssorgen gerade durch schwierige Zeiten gehen. Wir fahren morgen zum Auswärtsspiel nach Prag und hoffen, dass wir ein paar mehr Jungs zurückbekommen und dann schnellstmöglich zurück zu unserer normalen Rotation kommen, vor allem in so einem physischen Spiel wie heute. Der Gegner hat 5 Spieler beim Rebound und wir müssen das mit unserer kleinen Rotation versuchen zu matchen. Wir halten gut mit, aber im dritten Viertel zerstören wir dann unsere eigene Führung und konnten diese im vierten Viertel nicht mehr zurückholen.“ – Danny Jansson, Headcoach der MLP Academics

„Es war ein hartes Spiel. Wir waren die ganze Zeit im Spiel und dann im dritten Viertel gelang uns die Aufholjagd. Wir hatten etwas Pech und ein paar Ballbesitze, die nicht so liefen, wie wir es uns gewünscht hatten. Aber so ist das im Profibasketball. Die Teams liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, und wir müssen in der Lage sein, die starken Phasen des Gegners zu begrenzen, doch das haben sie heute Abend geschafft. Wir dürfen jetzt den Kopf nicht hängen lassen, wir müssen nach vorne schauen. Wir haben in 46 Stunden ein weiteres Spiel.“ – Ryan Mikesell

Eva Birkelbach
MLP Academics Heidelberg
Medien und Kommunikation

Zuschauer:innen: 944
MLP Academics Heidelberg – Basketball mit Zukunft