3. Januar 2026

MLP Academics verlieren mit kleiner Rotation in Ludwigsburg

Die MLP Academics Heidelberg kämpfen mit einer Acht-Mann-Rotation bis zum Schluss, treten die Heimreise nach der Partie gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg jedoch mit leeren Händen an. Mit 73:89 (Q1 10:20 / Q2 27:29 / Q3 16:20 / Q4 20:20) verlieren die Jungs vom Neckar bei den Schwaben. Topscorer der Academics wird DJ Horne mit 20 Punkten, fünf Rebounds und fünf Assists. Weiter geht es bereits am kommenden Dienstag, den 6. Januar, mit dem ersten Spiel der Play-In-Serie gegen ERA Nymburk in der Basketball Champions League. Tip-Off in der GBG Halle in Mannheim ist um 18:30 Uhr. Alle Spiele der MLP Academics Heidelberg live und auf Abruf bei Dyn.

Das Lazarett vergrößert sich

Die guten Nachrichten lassen in 2026 noch auf sich warten, denn nach der Verletzung von Samuell Williamson (Innenbandverletzung im rechten Knie) vergrößert sich das Lazarett der Heidelberger weiter. Beim Auswärtsspiel gegen Ludwigsburg fehlen neben Sam weiterhin Michael Weathers (Oberschenkel) und Noah Koch (Sprunggelenk). Kevin McClain fehlt außerdem krankheitsbedingt.

Offensive Startschwierigkeiten

Die Heidelberger kommen offensiv im ersten Viertel nicht in die Partie, können lediglich vier von 18 Chancen verwerten und stehen somit nach den ersten zehn Minuten bei nur zehn Punkten. Zu oft werden die Jungs vom Neckar unter dem Korb in letzter Sekunde noch geblockt, zu oft werfen sie den Ball weg. Drei Ballverluste in den letzten 39 Sekunden können die Ludwigsburger für vier Punkte nutzen. Auch am offensiven Brett sind die Academics zu Beginn nahezu chancenlos – vor allem gegen Keeshawn Kellman, der zur Halbzeit bereits bei acht Rebounds steht.

Der Knoten platzt langsam

Die Academics kommen deutlich besser aus der Viertelpause, üben viel Druck auf den ballführenden Spieler aus und steigern sich offensiv merklich. Ein 8:2-Lauf der Jungs vom Neckar zwingt die Ludwigsburger zur schnellen Auszeit nach etwas mehr als zwei gespielten Minuten. Die Partie wird immer physischer auf beiden Seiten, zwischenzeitlich haben die Academics Oberwasser, kommen auf einen Punkt heran und kontrollieren die Partie. Daraufhin starten die Gastgeber einen 8:0-Lauf, ziehen wieder davon und zwingen Headcoach Danny Jansson zur Auszeit. Mit der Sirene zur Halbzeitpause trifft Babacar Sane aus der Ecke für Drei und sorgt für einen zweistelligen Rückstand zur Pause aus Sicht der Academics – 37:49.

Die Heidelberger bleiben trotz kurzer Rotation weiter dran, doch schaffen es nicht, den Rückstand nachhaltig zu verkürzen. Ludwigsburg hat meistens die passende Antwort parat und startet einen eigenen Lauf oder kontert mit einem wichtigen Treffer. Noch dazu verlieren die Academics 14 Mal den Ball, während die RIESEN lediglich sechs Turnover vorzuweisen haben und somit zu deutlich mehr Abschlüssen kommen. Auch eine Freiwurfquote von nur 63% hilft bei der Aufholjagd selbstredend nicht. Sinnbildlich dafür sind vier in Folge verworfene Freiwürfe, welche die Academics in einem Angriff aufgrund eines unsportlichen Fouls von Ludwigsburg wieder herangebracht hätten. Schlussendlich stehen sich die Heidelberger in dieser Partie zu oft selbst im Weg und schaffen es nicht, den Rückstand nachhaltig zu verkürzen und in den einstelligen Bereich zu bringen. Die MLP Academics Heidelberg verlieren die erste Partie des Jahres mit 73:89 gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg.

Stimmen zum Spiel

„Natürlich fehlen uns einige Spieler. Wir mussten uns ein wenig umstellen, normalerweise wollen wir das Tempo mit Schnelligkeit kontrollieren, aber heute hatten wir einen anderen Spielplan, nämlich das Tempo zu kontrollieren, indem wir uns in der Offensive Zeit lassen. Ich hatte das Gefühl, dass wir in vielen Momenten gute Arbeit geleistet haben und mit dem Rhythmus des Spiels mithalten konnten. Was uns geschadet hat, waren die beiden Phasen mit Ballverlusten in der ersten Halbzeit, die uns wirklich wehgetan haben – einfache Punkte für Ludwigsburg und wir haben nicht einmal geworfen. Aber wir blieben dran, wir waren in einer soliden Position, und dann haben wir aus irgendeinem Grund sieben Freiwürfe verfehlt. Hätten wir die getroffen, hätten wir wieder auf einen einstelligen Rückstand verkürzen können und dann wäre es ein ganz anderes Spiel geworden. Insgesamt finde ich, dass wir heute gut gekämpft haben. Egal, wer man ist, es ist immer schwer, Ludwigsburg in dieser Halle zu schlagen.“ – Danny Jansson, Headcoach der MLP Academics

„Wir haben zu oft den Ball weggeworfen und zu viele Fast Break Punkte kassiert, das tat uns weh. Gegen eine so physische Mannschaft wie Ludwigsburg ist es mit nur acht Mann schwer. Wir müssen einfach weitermachen und versuchen alle fit zu kriegen.“ – Mateo Seric

Eva Birkelbach
MLP Academics Heidelberg
Medien und Kommunikation

Zuschauer:innen: 4000
MLP Academics Heidelberg – Basketball mit Zukunft