Die MLP Academics Heidelberg treten im letzten Spiel vor dem FIBA-Break am Mittwoch, den 18. Februar, um 20 Uhr auswärts bei den NINERS Chemnitz an. Zum ersten Mal seit der Playoff-Viertelfinal-Serie in der vergangenen Saison kehren die Jungs vom Neckar zurück in die Messe Chemnitz. Alle Spiele der MLP Academics Heidelberg live und auf Abruf bei Dyn.
Die Chemnitzer haben bereits einige Veränderungen in ihrem Kader vorgenommen. Mit Kaza Kajami-Keane (Braunschweig), Ty Brewer (Kasan), Gavin Schilling (Ludwigsburg) und Robbie Beran Jr (Porto) haben vier Spieler den Verein verlassen, mit Brewer haben die NINERS ihren drittbesten Scorer verloren. Einen Rückkehrer in dieser Saison kennt man auch auf Heidelberger Seite. Eric Washington wechselte im Januar von Jena zurück nach Chemnitz und legte bisher in drei Spielen 8,7 Punkte in knapp 25 Minuten auf.
Topscorer des Teams ist Kevin Yebo mit 16,4 Punkten und 6,2 Rebounds, gefolgt von Amadou Sow mit 14,6 Zählern. Letzterer fehlte in den vergangenen Partien jedoch verletzungsbedingt. Insgesamt fünf Spieler scoren bei Chemnitz zweistellig.

Nachdem die NINERS das neue Jahr mit fünf Niederlagen in Serie gegen Vechta, Frankfurt, München, Oldenburg und Hamburg begonnen haben, haben sie zuletzt wieder zwei Siege in Folge (79:75 gegen den MBC und 105:100 gegen Trier) feiern können, und scheinen zurück in die Spur gekommen zu sein. Mit neun Siegen und elf Niederlagen stehen die Sachsen derzeit auf dem zwölften Tabellenplatz.
International hat sich Chemnitz mit neun Siegen und neun Niederlagen in der Gruppe B als Tabellensechster für das Achtelfinale im EuroCup qualifiziert. Dort trifft die „Orange Army“ Mitte März auf Cedevita Olimpija Ljubljana.
Assistant Coach Carlo Finetti blickt auf den kommenden Gegner und beleuchtet das Gesamtbild der Chemnitzer: „Wenn man gegen eine der Mannschaften spielt, welche die größte Kontinuität mit ihrem Headcoach haben, muss man immer bedenken, dass der Stil, den sie spielen, ihnen in elf Jahren die Möglichkeit gegeben hat, sich so gut zu entwickeln. Sie haben in der ProA angefangen und spielen jetzt im EuroCup, was vor allem Rodrigo Pastore zu verdanken ist. Wir wissen genau, welchen Basketballstil er spielen möchte und wie physisch und aggressiv seine Mannschaft sein kann. Selbst in dieser Saison, in der sie hier und da einige Probleme hatten und zu kämpfen hatten. Wir müssen mit großem Respekt gegen einen Gegner antreten, der in der Tabelle auf einem Platz steht, welcher in Hinblick auf die Qualität des Trainers, des Kaders und des Basketballs, den sie spielen möchten, nicht der Realität entspricht. Wir wissen, dass bei ihnen die Verteidigung der Zone, der Kampf um die loose balls und die Rebounds die Schlüssel zum Sieg sein werden.“
Eva Birkelbach
MLP Academics Heidelberg
Medien und Kommunikation