Derby-Zeit! Die MLP Academics Heidelberg reisen am Samstag, den 17. Oktober, rund 60 km südlich zu den PS Karlsruhe LIONS. Um 19:30 Uhr ist Tip-Off für das erste Pflichtspiel-Derby gegen die Karlsruher seit dem 7. März 2021. Unter dem Motto „#alleinblaunachkarlsruhe“ werden auch zahlreiche Heidelberger vor Ort sein. Alle Spiele sowie alle Highlights der MLP Academics gibt es bei Sporteurope.TV.
Die LIONS haben im Sommer auf Kontinuität gesetzt. Headcoach Demond Greene geht in sein zweites Jahr als Cheftrainer. Kilian Binapfl und Maurice Pluskota bleiben auf den deutschen Positionen erhalten. Jason George geht in seine zweite Saison nach dem Wechsel während der abgelaufenen Spielzeit und Zac Owens startet in seine erste richtige Saison nach einem langwierigen verletzungsbedingten Ausfall. Mit 16,5 Punkten sowie drei Assists ist er der Karlsruher Topscorer nach den ersten vier Partien.
Beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison kommt es auch zum Wiedersehen mit Ex-Heidelberger Noah Koch. Der 19-Jährige wechselte im Sommer zu den LIONS und spielt im Schnitt 24 Minuten, in denen er 5,8 Punkte auflegt.
Aufgrund einiger Verletzungsprobleme sind die Karlsruher zurzeit etwas dezimiert. Theo Seng und Martel Williams sind seit der Partie gegen Crailsheim raus, Isaiah Hart wartet noch auf sein Debüt. Maurice Pluskota feierte gegen die ETB Miners sein Comeback und legte direkt mal 19 Punkte auf, was ihn zum Topscorer des Teams machte. Aufgrund der angespannten Verletzungssituation haben die LIONS Bazoumana Koné zurückgeholt, der bereits 2022/2023 in Karlsruhe gespielt hat und dann nach Würzburg wechselte. Er bringt außerdem BBL-Erfahrung aus Ludwigsburg, Gießen und Braunschweig mit, musste jedoch die Partie in Essen nach 12 Minuten ebenfalls verletzungsbedingt verlassen.
Entsprechend durchwachsen sind die bisherigen Ergebnisse ausgefallen. Mit einem Sieg und drei Niederlagen stehen die Karlsruher auf dem vorletzten Tabellenplatz. Nach der Auftaktniederlage gegen Nürnberg (79:83) folgte ein Auswärtssieg gegen die noch sieglosen Bayreuther (89:79) und anschließend zwei Niederlagen gegen Crailsheim (47:91) und zuletzt in Essen nach Verlängerung (86:95).

Assistant Coach Gabriele Grazzini weiß um die Verletzungssituation und den dezimierten Kader der LIONS: „Karlsruhe ist in den ersten Wochen mit einer Rotation in die Saison gegangen, die stark von Verletzungen beeinflusst war. Deshalb sagt ihre Bilanz nur einen Teil über die tatsächliche Qualität der Mannschaft aus. Sie sind ein sehr physisches Team, am offensiven Brett äußerst gefährlich und besonders gut darin, sich an unterschiedliche Situationen anzupassen. Je nach verfügbarem Personal und den Eigenschaften des Gegners finden sie immer wieder andere Lösungen. Nach der Niederlage gegen Wolmirstedt haben wir das Video sehr genau analysiert und diese Woche mit großem Einsatz gearbeitet. Dabei wollten wir aus unseren Fehlern lernen und die Dinge korrigieren, die nicht funktioniert haben. Wir wissen, dass einige unserer Fans uns nach Karlsruhe begleiten werden und viele andere das Spiel von zu Hause aus verfolgen. Ihre Unterstützung – ob vor Ort oder aus der Ferne – ist etwas, das wir uns durch die Art und Weise verdienen wollen, wie wir dieses Spiel angehen.“
Eva Birkelbach
MLP Academics Heidelberg
Medien und Kommunikation