13. Februar 2026

MLP Academics können Ausfälle nicht kompensieren

Die MLP Academics Heidelberg verlieren mit kurzer Rotation und ohne ihre beiden Topscorer DJ Horne und Michael Weathers mit 54:70 (Q1 17:14 / Q2 6:11 / Q3 23:22 / Q4 8:23) bei den Fitness First Würzburg Baskets. Topscorer werden Mateo Seric und Marcel Keßen mit jeweils 14 Punkten. Im letzten Spiel vor der FIBA-Pause treffen die Academics am kommenden Mittwoch, den 18. Februar um 20 Uhr auswärts auf die NINERS Chemnitz. Alle Spiele der MLP Academics Heidelberg live und auf Abruf bei Dyn.

Munterer Beginn

Ohne DJ Horne (krank), Michael Weathers (Oberschenkelprobleme) und Samuell Williamson (Knie) gehen die Heidelberger leicht dezimiert in diese Partie und müssen einmal mehr auf eine kurze Rotation zurückgreifen. Nach nur eineinhalb gespielten Minuten dann der erste Schreckmoment. Osun Osunniyi geht mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden und bleibt vorerst liegen und wird ausgewechselt. Nach einigen Minuten gibt es Entwarnung und Heidelbergs Nummer 12 kehrt zurück auf das Parkett.

Auf dem Feld entwickelt sich eine muntere Partie, beide Teams wechseln sich im Scoring ab und kommen auch dank guten Wurfquoten und zweiten Chancen beim Offensivrebound immer wieder zu Punkten. Die Academics stehen in der Verteidigung phasenweise sehr kompakt, fallen nicht auf die Wurftäuschungen der Würzburger herein und machen es den Gastgebern somit schwer, einen guten Abschluss zu finden. Auf der Gegenseite bekommen die Jungs vom Neckar aber auch extrem viel Druck am Ball, müssen sich jeden Pass, jede Aktion hart erarbeiten.

Fehlerbehaftet

Beide Teams werfen extrem oft den Ball weg, bereits Mitte des zweiten Viertels stehen beide Mannschaften bei neun Ballverlusten. Nach einem 9:0-Lauf der Würzburger bittet Headcoach Danny Jansson zur ersten Auszeit. Das Positive nach dieser Auszeit: Die Baskets erzielen in den verbleibenden vier Minuten und 30 Sekunden lediglich zwei weitere Punkte. Das Negative: Die Heidelberger erzielen lediglich drei Punkte, gehen mit einem knappen Rückstand in die Kabine und lassen zu viele Chancen in diesem Abschnitt liegen. Der Einsatz stimmt, acht Offensivrebounds in einer Halbzeit sprechen für sich, doch es fehlt an Punkten auf dem Scoreboard.

Keine erfolgreiche Aufholjagd

Auch nach der Halbzeit ist es ein wildes Basketballspiel, die Würzburger können sich nicht absetzen, die Academics bleiben weiter hartnäckig dran. In einer Sequenz wechseln sich beide Teams mit am Ende insgesamt drei erfolgreichen Dreiern in Folge ab. Insgesamt eher niedrige Wurfquoten von jenseits der Dreierlinie sorgen hier aber eher für ein low scoring game. Während bei den Heidelbergern im vierten Viertel nahezu gar nichts fallen will und man nach sechs gespielten Minuten lediglich zwei Zähler auf dem Konto hat, kommen die Baskets vor heimischen Fans immer mehr in Fahrt und punkten vor allem innerhalb der Zone zu oft zu einfach. Die kurze Rotation der MLP Academics gibt sich nicht auf, doch am Ende sind es zu viele Fehler, zu schlechte Quoten und ein Fehlen von DJ Horne und Michael Weathers, was nicht kompensiert werden kann. Die Heidelberger verlieren bei den Fitness First Würzburg Baskets mit 54:70

Stimmen zum Spiel

„Für die meiste Zeit war unser Einsatz solide unter den Umständen, dass wir einige Spieler vermissen und mit unserer Rotation Probleme haben. Es ist nicht ideal, dass wir Jungs haben, die 38 und 33 Minuten spielen. Wir haben gut gekämpft, natürlich vermissen wir offensiv zwei wichtige Spieler. Unsere Defensive hat uns im Spiel getragen, am Ende haben wir den Glauben verloren, als Würzburg zwei, drei Spielzüge in Reihe verwertet hat. Es ist traurig, dass wir nicht bis zum Ende um den Sieg spielen konnten, was ich davor für möglich gehalten habe.“ – Danny Jansson, Headcoach der MLP Academics.

„Es war ein hartumkämpftes Spiel, Glückwunsch an Würzburg. In dieser Halle zu spielen, das weiß ich noch von letzter Saison, ist schwierig mit dieser Atmosphäre. Wir haben für drei Viertel ehrlich gesagt guten Basketball gespielt, aber sie haben im vierten Viertel ihre Spielzüge besser zu Ende gespielt.“ – Ryan Mikesell

Eva Birkelbach
MLP Academics Heidelberg
Medien und Kommunikation

Zuschauer:innen: 3140
MLP Academics Heidelberg – Basketball mit Zukunft