3. November 2026

Courtgeflüster mit Carlo Finetti

[Originalversion in Englisch unter der deutschen Übersetzung]

Die letzten zwei Wochen haben uns einige wichtige Anhaltspunkte für unsere Entwicklung und unser Wachstum als Mannschaft geliefert. Sie haben zudem bestätigt, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen, auch wenn es noch einige Bereiche gibt, in denen wir uns verbessern müssen.

Unser Heimsieg gegen Göttingen war sicherlich ein wichtiger Schritt nach vorne in Sachen Reife. Zum zweiten Mal in Folge ist es uns gelungen, eine defensive Herangehensweise zu etablieren, die der Identität, die wir aufbauen wollen, viel näher kommt. Wir zeigten in der Verteidigung mehr Konzentration, Intensität und Konstanz, während wir auch im Angriff recht gut organisiert waren. Es war wichtig zu sehen, dass die Mannschaft mit der richtigen Einstellung in das Spiel ging und eine gute Balance zwischen beiden Spielhälften aufrechterhielt.

In der folgenden Woche in Kirchheim erlebten wir ein ganz anderes Spiel. Das erste Viertel war wahrscheinlich der beste Beweis für unser Potenzial, sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff. Wir haben auf einem Niveau gespielt, das dem sehr nahekommt, was wir konstant erreichen wollen. Im weiteren Verlauf des Spiels gelang es uns, ein hohes Maß an defensivem Einsatz und Stabilität aufrechtzuerhalten, während wir im Angriff deutlich mehr Schwierigkeiten hatten. Es fehlte uns an Konstanz in der Ausführung, an der Qualität unserer Entscheidungen und an der Fähigkeit, effektive Lösungen zu finden, als der Gegner seinen defensiven Druck erhöhte.

Ich glaube, diese beiden Spiele spiegeln genau wider, wo wir zu diesem Zeitpunkt der Saison stehen. Wir sind immer noch eine Mannschaft, die ihre Identität entwickelt und bei der es noch erheblichen Verbesserungsbedarf gibt. Wir haben das Niveau, das wir erreichen wollen, noch nicht erreicht, aber wir haben eine klare Richtung und – was noch wichtiger ist – ein besseres Verständnis dafür, an welchen Bereichen wir weiter arbeiten müssen.

Wir gehen mit einer positiven Einstellung in die kommenden Wochen, vor allem aus drei Gründen.

Erstens zeigt unsere defensive Einstellung Anzeichen von Beständigkeit und entwickelt sich in die von uns gewünschte Richtung. Zweitens werden die Bereiche, in denen wir offensiv Fortschritte machen müssen, sowohl für den Trainerstab als auch für die Spieler immer deutlicher. Wir wissen, wo wir uns verbessern müssen, und wir verfügen über die Mittel, um täglich an diesen Aspekten zu arbeiten. Drittens, und das ist sicherlich nicht zuletzt wichtig, erhalten wir weiterhin unglaubliche Unterstützung von unseren Fans.

Diese Unterstützung ist etwas, worauf wir besonders stolz sind. Ihre Präsenz zu spüren, selbst wenn wir auswärts spielen, ist für die Mannschaft von unschätzbarem Wert. Auf vielen Auswärtsreisen geben uns ihre Energie und ihre Leidenschaft das Gefühl, fast wie zu Hause zu spielen.

Wir wollen gemeinsam mit ihnen weiter wachsen, arbeiten und uns verbessern. Unser Ziel ist es, in bestmöglicher Verfassung in die zweite Saisonhälfte zu starten und unser volles Potenzial als Mannschaft so gut wie möglich auszuschöpfen.

Wir wissen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt und dass Fortschritte Geduld erfordern, aber wir blicken mit Zuversicht, Ehrgeiz und einem klaren Verständnis dafür, welchen Weg wir einschlagen wollen, in die Zukunft.

Englische Originalversion:

The last two weeks have provided us with some important indications about our development and growth as a team. They have also confirmed that we are moving in the right direction, even though we still have several areas in which we need to improve.

Our home win against Göttingen was certainly an important step forward in terms of maturity. For the second consecutive game, we managed to establish a defensive approach that is much closer to the identity we want to build. We showed greater focus, intensity and consistency on the defensive end, while also being reasonably organised offensively. It was important to see the team approach the game with the right mindset and maintain a good balance between both ends of the floor.

The following week in Kirchheim, we experienced a rather different game. The first quarter was probably the best demonstration of our potential, both defensively and offensively. We played at a level that is very close to what we want to achieve consistently. As the game progressed, however, we managed to maintain a good level of defensive commitment and solidity, while experiencing considerably more difficulties offensively. We lacked consistency in our execution, the quality of our decisions and our ability to find effective solutions when the opposition increased its defensive pressure.

I believe these two games accurately reflect where we are at this stage of the season. We are still a team building its identity, with significant room for improvement. We have not yet reached the level we want to achieve, but we have a clear direction and, more importantly, a better understanding of the areas we need to keep working on.

We approach the coming weeks with a positive mindset, mainly for three reasons.

First, our defensive attitude is showing signs of consistency and moving in the direction we want it to. Second, the areas in which we need to make progress offensively are becoming increasingly clear, both to the coaching staff and to the players. We understand where we need to improve, and we have the tools to work on these aspects every day. Third, and certainly not least, we continue to receive incredible support from our fan base.

The support of our fans is something that makes us particularly proud. Feeling their presence, even when we play away from Heidelberg, is extremely valuable to the team. On many road trips, their energy and passion make us feel as though we are almost playing at home.

We want to keep growing, working and improving together with them. Our goal is to reach the second half of the season in the best possible condition and get as close as possible to our full potential as a team.

We know there is still work to be done and that progress requires patience, but we look to the future with confidence, ambition and a clear understanding of the direction we want to follow.