Die MLP Academics Heidelberg verkaufen sich gegen den Bundesligisten und EuroCup-Teilnehmer aus Frankfurt gut, müssen am Ende jedoch eine 78:95-Niederlage (Q1 21:22 / Q2 18:24 / Q3 26:26 / Q4 13:23) hinnehmen. Topscorer der Jungs vom Neckar werden Chuck Harris (drei Assists, vier Steals) und Kevin McClain (drei Rebounds, drei Assists, 4/6 Dreier) mit jeweils 16 Punkten.
Weiterhin ohne Erol Ersek (Nationalmannschaft) kann Headcoach Carlo Finetti ansonsten aus dem vollen Kaderpotential schöpfen. Die Anfangsphase gehört dennoch dem Gastgeber aus Frankfurt, die in den ersten zweieinhalb Minuten einen 8:0-Start hinlegen und Headcoach Carlo Finetti zur frühen Auszeit zwingen. Die Skyliners zwingen die Jungs vom Neckar die vollen 24 Sekunden des Angriffs auszuschöpfen und forcieren am Ende der Shot Clock immer wieder schwierige Abschlüsse für die Heidelberger. Nach der Auszeit kommen die Academics besser ins Spiel, nehmen die Physis an und kommen offensiv zu besseren Abschlüssen. Das Resultat ist eine fleißige Aufholjagd, welche in einem 8:0-Lauf zum Viertelende resultiert und die Heidelberger auf einen Zähler herankommen lässt.

Die Academics rebounden gut, vor allem Lorenz Brenneke steht zur Halbzeit bereits bei drei offensiven Brettern. Insgesamt lassen die Jungs vom Neckar jedoch immer wieder Chancen liegen und erlauben auf der Gegenseite 18 Frankfurter Punkte in der Zone. Teilweise spielen die Heidelberger sehenswert zusammen, können gutes Teamplay jedoch zu selten in erfolgreiche Punkte ummünzen. Nur 37% Treffer aus dem Feld zur Halbzeit sind aus Sicht der Academics zu wenig, die Frankfurter sind mit 47% deutlich effektiver und führen entsprechend mit 46:39 zur Pause.
Die Heidelberger schaffen es in dieser Partie immer wieder, einen Lauf zu starten, sich in einen kleinen Rausch zu spielen und offensiv sowie defensiv mit viel Energie den Rückstand zu verkürzen. Auf der Gegenseite zeigen die Frankfurter immer wieder ihre eigene Qualität auf BBL-Niveau und können innerhalb kürzester Zeit mit zwei, drei gelungenen Aktionen wieder davonziehen. Es bleibt eine Partie, in der die Academics konstant in Rückstand, jedoch immer in Schlagdistanz sind.
Im Schlussviertel wechselt Carlo dann durch und gibt auch Felix Diez einige Minuten. Den Heidelbergern gelingt es nicht mehr, den Rückstand ein letztes Mal zu verkürzen, in den Schlussminuten ziehen die Skyliners davon. Dennoch schlägt sich das Team von Headcoach Carlo Finetti gegen den Bundesligisten aus Frankfurt insgesamt sehr gut und kann aus diesem Test und der 78:95-Niederlage viele positive Erkenntnisse mitnehmen.
Eva Birkelbach
MLP Academics Heidelberg
Medien und Kommunikation
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