25. April 2026

MLP Academics verlieren ersatzgeschwächt in Oldenburg

Die MLP Academics Heidelberg verlieren bei den EWE Baskets Oldenburg mit 74:94 (Q1 16:32 / Q2 24:22 / Q3 14:25 / Q4 20:15) und können das Fehlen der beiden besten Scorer DJ Horne und Michael Weathers nicht über 40 Minuten kompensieren. Topscorer der Academics werden Marcel Keßen und Eric Reed mit jeweils 17 Punkten. Die Jungs vom Neckar empfangen am Montag, den 4. Mai, den SYNTAINICS MBC zum vorletzten Heimspiel der Saison. Tickets für diese Partie gibt es online oder in der Geschäftsstelle in der Bahnhofstraße 34/1. Alle Spiele der MLP Academics Heidelberg live und auf Abruf bei Dyn.

Fehlstart

Die Heidelberger erwischen ohne DJ Horne (Kapselverletzung), Kevin McClain (Sprunggelenk, Saisonaus) und Michael Weathers (Sperre nach disqualifizierendem Foul im Spiel gegen Ludwigsburg) keinen guten Start in die Partie. Beim Stand von 5:5 starten die Oldenburger einen 10:0-Lauf, angeführt von Liga-Topscorer Christopher Clemons, der vier seiner vier Dreierversuche versenkt und für 14 der insgesamt 32 Punkte der Baskets zuständig ist. Auf Seiten der Heidelberger gelingen lediglich 16 Zähler, vier Minuten lang sind die Academics zwischenzeitlich ohne einzigen Punkt und lassen die Oldenburger somit früh davonziehen. Darüber hinaus werfen die Heidelberger in den ersten zehn Minuten den Ball sieben Mal in die Hände des Gegners – deutlich zu viel.

Ins Spiel gekommen

Im zweiten Viertel zeigen sich die Jungs vom Neckar verbessert, können diesen Spielabschnitt für sich entscheiden und den Rückstand knapp verkürzen. Insgesamt 54 Zähler sind dennoch deutlich zu viel aus Sicht der Heidelberger. 14 dieser 54 Punkte können die Oldenburger an der Linie erzielen und dass obwohl sie eigentlich die wenigsten Freiwurfversuche der Liga haben. Auch die 12 Ballverluste zur Pause tun weh und führen im Spielaufbau immer wieder zu einfachen Transition Punkten für die Baskets. So tun sich die Heidelberger dann schwer, den Rückstand in den einstelligen Bereich zu bringen. Offensiv haben sich die Academics in die Partie gekämpft, finden im Laufe des Spiels immer wieder Lösungen und den freien Mitspieler und treffen ihre Würfe deutlich stabiler.

Enttäuschung

Auf ein zweites Viertel, welches Hoffnung macht, folgt ein Viertel, welches diese schnell zunichtemacht. Die Oldenburger ziehen davon, treffen zwischenzeitlich über 50% ihrer Dreier und spielen sich in einen Rausch, während bei den Heidelbergern das Fehlen der beiden besten Scorer in DJ Horne und Michael Weathers schmerzlich bewusst wird und die Köpfe schnell hängen. Am Ende ist es eine deutliche 74:94-Niederlage, in der die Academics nur im zweiten und vierten Viertel Oberwasser hatten.

Stimmen zum Spiel

„Gratulation und an Coach Lazar Spasic, der aus meiner Sicht einen großartigen Job macht. Leider war unsere defensive Einstellung gegen eine Mannschaft mit dieser offensiven Qualität nicht gut genug. Wenn man diesen Spielern Rhythmus und Selbstvertrauen gibt, wird es schwer. Das ist meine Verantwortung. Wir haben die ganze Woche darüber gesprochen, dass wir hier nur eine Chance haben, wenn wir das Spiel auf die richtige Art angehen. Wir werden weiterkämpfen und müssen uns auf das nächste Heimspiel fokussieren.“ – Carlo Finetti, Headcoach der MLP Academics

„Uns haben heute Abend definitiv ein paar wichtige Spieler gefehlt, aber das ist keine Entschuldigung für uns. Wir müssen von Beginn an besser spielen, da gibt es keine Ausreden. Wir waren einfach nicht von Anfang an bereit. Wir müssen in jedem Spiel von Beginn an bereit sein. Wenn wir stark starten, haben wir immer eine Chance, aber wenn wir so anfangen, wird es schwer.“ – Eric Reed

Eva Birkelbach
MLP Academics Heidelberg
Medien und Kommunikation

Fotos: Ulf Duda

Zuschauer:innen: 6335
MLP Academics Heidelberg – Basketball mit Zukunft