Nach knapp zweiwöchiger Pause geht es für die MLP Academics Heidelberg nach dem zweiten Länderspielfenster Schlag auf Schlag. Nur zwei Tage liegen zwischen dem Heimspiel gegen Berlin und dem kommenden Auswärtsspiel am Montag, den 9. März, um 20 Uhr bei den VET-CONCEPT Gladiators Trier. Alle Spiele der MLP Academics Heidelberg live und auf Abruf bei Dyn.
Mit sechs Siegen aus den ersten sieben Spielen in der easyCredit BBL hat der Aufsteiger aus Trier bereits früh den Grundstein für den eigenen Erfolg gelegt. Mittlerweile steht das Team von Headcoach Jacques Schneider auf dem achten Platz bei einer Bilanz von zwölf Siegen und neun Niederlagen.
Auch wenn es zuletzt auswärts bei den ROSTOCK SEAWOLVES eine 103:118-Niederlage gab, ist es Trier gelungen, aus frühen Siegen Selbstvertrauen zu ziehen. Damit hat das Team von Headcoach Jacques Schneider schon so manchen Teams in dieser Spielzeit den Zahn gezogen.
Großen Anteil daran hat Topscorer Jordan Roland, der mit 19,3 Punkten und einer Dreierquote von 40,8 % brilliert. Damit ist er ligaweit der beste Scorer und versenkt mit 3,6 Dreiern pro Spiel auch die meisten Distanzwürfe – darunter auch immer wieder schwierige und spektakuläre Würfe. Eli Brooks, der nach Roland zweitbester Scorer des Teams war, hat die Trierer Anfang Dezember verlassen. Für ihn kam Steven Asworth an die Mosel, der sich nahtlos in das Scoring eingereiht hat und mit 12,3 Punkte pro Spiel aktuell zweitbester Scorer und mit 7,9 Assists bester Vorlagengeber seines Teams und der Liga ist.
Während dem FIBA-Break gab Trier außerdem die Verpflichtung von George King bekannt. Der Forward lief bereits 2020/2021 in Chemnitz auf und war nach fünf NBA-Spielen und Aufenthalten in Israel, den Philippinen, Libanon, Ägypten und Irak zuletzt in Taiwan aktiv. Für die NINERS legte er vor fünf Jahren in 30 Saisonspielen 11,9 Punkte und 4,1 Rebounds auf. In seiner ersten Partie für Trier erzielte er 22 Punkte und holte sich sechs Rebounds.
Mit 91,6 Punkten im Schnitt erzielt kein Team mehr Zähler als die Trierer. Wenig überraschend stehen die Moselstädter auch bei den Assists mit 19,7 Vorlagen ligaweit auf dem dritten Platz.

Beide Marken haben die Gladiators im Hinrundenspiel im SNP dome nicht ganz erreicht. Beim 80:76-Sieg waren es vor allem 46 Rebounds, welche die 27 Heidelberger Rebounds deutlich überragten. Topscorer auf Seiten der Academics wurde Michael Weathers, der mit 20 Punkten, fünf Rebounds, fünf Assists, vier Steals und sechs Blocks eine starke Allround-Performance ablieferte. Die Heidelberger verschliefen vor allem den Start in die Partie, lagen bereits nach dem ersten Viertel mit 16:28 hinten. Für die kommende Partie in der SWT-Arena in Trier gilt es also, von Anfang an wach und fokussiert zu sein.
Für Headcoach Carlo Finetti geht es in der Partie am Montag vor allem darum, eine Reaktion auf die Heimniederlage gegen Berlin zu zeigen: „Wir spielen gegen eine der Überraschungsmannschaften der Saison. Sie sind in der Lage, unabhängig davon, welche Spieler auf dem Platz stehen, gute Leistungen zu bringen. Man sieht, dass die Chemie in der Mannschaft stimmt. Wir respektieren Trier und die Arbeit, die sie leisten, aber wir wissen auch, dass wir eine gute Reaktion zeigen müssen, nachdem wir von ALBA vor ausverkauftem Haus geschlagen wurden. Es ist jetzt wichtig, dass wir nach vorne schauen. Wir müssen das Tempo kontrollieren, das ist einer der Schlüssel zum Spiel gegen Trier. Wir müssen unseren Körper, aber auch unseren Geist darauf vorbereiten, am Montag ein hartes Spiel zu bestreiten.“
Eva Birkelbach
MLP Academics Heidelberg
Medien und Kommunikation